Greenpeace-Gutachten hält kritischer Überprüfung nicht stand

Das Greenpeace-Gutachten zur konventionellen Schweinemast hält einer kritischen Überprüfung weder fachlich, noch rechtlich stand. Zu diesem Schluss sind Rechtsanwältin Dr. Daniela Schäfrich und Rechtsanwalt Dr. Helmar Hentschke im Rahmen einer umfangreichen rechtlichen Überprüfung verschiedenster tierschutz- und umweltrechtlicher Aspekte gekommen. Greenpeace hatte mit einem Ende April 2017 veröffentlichten Gutachten die Auffassung vertreten, dass die derzeit geltenden Haltungsbedingungen für Mastschweine in Deutschland zum Teil dem Tierschutzgesetz widersprächen, unter anderem weil sie die Verhaltensbedürfnisse der Tiere zu sehr einschränkten.

Im Auftrag der VzF, einer der größten Beratungs- und Vermarktungsorganisationen rund um Schwein und Rind, haben Schäfrich und Hentschke eine kritische Würdigung vorgelegt, die der Verband bereits am 9. Januar 2018 dem zuständigen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft übergeben konnte. In diesem Zusammenhang überreichten Vertreter des VzF ebenfalls eine Petition, die von einer großen Anzahl von Branchenvertretern und Tierärzten unterzeichnet wurde. Sie plädieren dafür, bei der Kastration von Ferkeln eine Betäubung und Schmerzbehandlung als Alternative zur betäubungslosen Kastration vorzusehen, die ab dem 1.1.2019 verboten sein wird. Die von der VzF herausgegebene Pressemitteilung finden Sie hier.

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