Genehmigung für Ausbau des 380-kV-Nordrings Berlin erteilt

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg hat jetzt Planfeststellungsbeschluss für den Neubau des Ostteils des 380-kV-Nordrings Berlin erteilt. „Diese wichtige Stromleitung wird die wachsenden Strommengen aus regenerativen Energien aus dem Nordosten Deutschlands transportieren und damit insbesondere den Großraum Berlin versorgen“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Jan Thiele. Er hat das Unternehmen 50Hertz in dem Planfeststellungsverfahren begleitet. Das Unternehmen betreibt das Stromübertragungsnetz im Norden und Osten Deutschlands und auch die neue Stromleitung. Der gesamte 380-kV-Nordring Berlin ist 80 Kilometer lang und teilt sich in zwei Leistungsabschnitte: Der Westteil vom Umspannwerk Wustermark bis zum Oder-Havel-Kanal ist bereits errichtet. Der Ostteil verläuft vom Oder-Havel-Kanal bis zum Umspannwerk Neuenhagen. Neben dem Leitungsausbau werden auch mehrere Umspannwerke umgebaut. Insgesamt hat das Vorhaben ein Investitionsvolumen von 180 Millionen Euro.  Mit dem Planfeststellungsverfahren für den Ostteil des Nordrings wurde 2014 begonnen. Bis zur Genehmigung wurden die Unterlagen mehrfach überarbeitet und öffentlich ausgelegt. Davor fand von 2008 bis 2011 ein Raumordnungsverfahren statt.

Ansprechpartner für Fragen des Raumordnungsrechts in unserer Praxis sind Rechtsanwalt Dr. Jan Thiele und Rechtsanwältin Dr. Lisa Teichmann.

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